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Chronik
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Gründung
der Freiwilligen Feuerwehr
In
einer am 29. April 1928
angesetzten Feuerwehrübung der Pflichtfeuerwehr, zu der auf
Einladung auch Kreisfeuerwehrinspektor, Christian Göckel, und der
1. Vorsitzende des Verbandes der Freiwilligen Feuerwehren des
Kreises Büdingen, Hugo Schneider, beide aus Büdingen, erschienen
waren, sprachen sich die Herren über das Ziel und den Zweck
einer Freiwilligen Feuerwehr für Düdelsheim aus. Bürgermeister
Albrecht stellte darauf der angetretenen Mannschaft den Antrag, eine
solche Freiwillige Feuerwehr für Düdelsheim zu gründen. 32 Mann
erklärten sich sofort bereit, der Wehr beizutreten.
In
der am 2. Mai 1928 einberufenen Versammlung wurden die von Bürgermeister
Albrecht vorgelesenen Satzungen von der Wehr genehmigt und auch der
Vorstand gebildet:
1.
Kommandant, Friedrich Preußer; Stellvertreter, Hermann
Karl Koch; Schriftführer, Johannes Achtzehnter; Rechner, Heinrich
Peter Kraft; Zeugwart, Wilhelm Klink; Hornisten, Ernst Karl
Nazarenus und Karl Lang; Beitragskassierer, Fritz Wenk; Technische
Gruppenführer waren: Steiger: Heinrich Peter Kraft; Stellvertreter,
Karl Friedrich Zinn. Motorspritze: Heinrich Hess; Schlauchgruppe:
Ordnungsmannschaft: Friedrich Achtzehnter; Stellvertreter; Wilhelm
Andres; Kleine Spritze: Georg Matthäus; Hydrantenmannschaft:
Berthold Rotschild; Stellvertreter: Hermann Pinsel. Sanitäter:
Hermann Krausch und Hch. Ad. Koch.
Bürgermeister
Albrecht dankte für die spontane Einsatzbereitschaft der
Feuerwehrmänner und gab der Hoffnung Ausdruck,
dass die neue Wehr eine gute Stütze
zum Wohle und der Sicherheit der Bewohner werden möge im Sinne der
Worte:
Einer
für alle – alle für einen!
Im
selben Jahre wurde noch die Gerätehalle in der Schulstraße, nahe
dem Rathause, erbaut. Es ist ein einfacher Fachwerkbau von 50
qm mit einem 3 m breiten Schiebetor. An der linken Seite stand
ein von Holz gebauter Schlauchtrockenturm
(2,5 qm) von 12 m Höhe. Eine mit Hebelzug versehene Siphonsirene,
die mit Kohlensäure betrieben wurde, diente bisher mit
ihrem dumpfen Gedröhne als Feueralarm. Ein glanzvolles Ereignis
muss das in den Tagen vom 24. bis 26. Mai
1930 stattgefundene Stiftungsfest der Freiwilligen
Feuerwehr gewesen sein, von dem die älteren
Feuerwehrmänner immer erzählen. Die Festsitzung war in
dem seinerzeitigen Vereinslokal der Gastwirtschaft
„Schützenhof“, im ersten Stock.
Die
Düdelsheimer Feuerwehr war bereits 62 Mann stark. Johannes
Achtzehnter hatte als damaliger Schriftführer sehr viel Arbeit. 90
Feuerwehrvereine des Kreises Büdingen und der Nachbarkreise wurden
eingeladen. In der Festsitzung konnte Bürgermeister Albrecht und
Feuerwehrkommandant Friedrich Preußer als Gäste Fürst Karl von
Ysenburg-Büdingen (Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Büdingen
in Feuerwehruniform) mit seiner Gemahlin, Kreisdirektor (Landrat)
Dr. Gassner, Kreisfeuerinspektor Christian Göckel, 1. Vorsitzender
des Verbandes der Freiwilligen Feuerwehren des Kreises Büdingen,
Hugo Schneider, Kreiskassenwart Schuch und viele Gastvereine mit
ihren Kommandanten aus dem Kreis Büdingen und den Nachbarkreisen,
begrüßen.
Bürgermeister
Albrecht wurde zum Ehrenvorsitzenden der Düdelsheimer Wehr ernannt,
die durch ihre gute Organisation, durch ihre mustergültige Haltung
und kameradschaftliche Verbundenheit allgemeines Lob erhielt. Am nächstfolgenden
Sonntagnachmittag eröffnete ein imposanter Festzug durch die Straßen
des Ortes die eigentlichen Festtage auf dem Marktplatz. Nach dem
Stiftungsfest hatte die Feuerwehr an Löschgeräten beachtlichen
Zuwachs erhalten. Von dem guten finanziellen Erlös wurde eine TS 6
– Flader-Pumpenspritze angeschafft, die beim Besuch des
Landesfeuerwehrtages in Gelnhausen, in der angeschlossenen
Ausstellung von Feuerlöschgeräten, ausgesucht wurde. 1
Angriffswagen, 1 fahrbare, 14 m lange mech. Schiebeleiter, eine
Schlauchhaspel, Saugschläuche, 750 m B-Schläuche und 420 m C-Schläuche
waren ebenfalls vorhanden. Außerdem verfügte die Feuerwehr über
gute Uniformen und persönliche Ausrüstung.
Die
darauffolgenden acht Jahre war die Freiwillige Feuerwehr als gut
ausgebildete Spezialmannschaft stets einsatzbereit, wenn es galt,
dem Nächsten zu helfen; bis dann der Krieg 1939 – 1945 alle wehrfähigen
Männer zum Soldatendienst rief und immer mehr Lücken in die
Mannschaft brachte. Zufolge der im dritten Reich den Vereinen sehr
eingeschränkten Bewegungsfreiheit und der ihnen auferlegten
parteipolitischen oder anderen zweckdienlichen Ausrichtungen wurde
der Feuerwehr, kriegsbedingt, auch der Luftschutz übertragen. In Düdelsheim
gab es während des Krieges in der Feuerwehr vier Gruppen mit je
acht Frauen und einigen Männern, wobei die Frauen ebenfalls blaue
Uniformen trugen, die Feuerwehr- und Luftschutzübungen durchführten.
Die Führung dieser Gruppen hatte Friedrich Preußer, der auch in
den Jahren 1937 bis 1945 Kreisunterführer war.
Die
Neubelebung der Freiwilligen Feuerwehr nach dem Kriege
Im
Jahre 1948, als sich durch freie Wahlen wieder eine geordnete
Gemeindevertretung auch in Düdelsheim konstituierte und Landwirt
Hermann Karl Koch Bürgermeister wurde, war er es, der als früherer
Pflichtfeuerwehrmann und ehemals stellvertretender Kommandant der
Freiwilligen Feuerwehr die Initiative ergriff, um für Düdelsheim
eine neue einsatzfähige Feuerwehr zu schaffen. Im Juni 1949 wurde
die einstweilige Pflichtfeuerwehr zu einer Versammlung einberufen.
In einer Ansprache betonte Bürgermeister Koch die Wichtigkeit einer
gut organisierten und einsatzkräftigen Feuerwehr und dass er dieses
Ziel als besondere Pflicht zum Nutzen der Gemeinde ansieht. Er
dankte allen Männern, die schon früher im Feuerwehrdienst
gestanden hatten, sowie den Männern, die sich für den Aufbau einer
neuen Wehr einsetzten. Nach Genehmigung der Satzung
von 1928 erfolgte die Zusammensetzung des Vorstandes:
Wehrführer:
Hermann Pinsel; Stellvertreter: Karl Zinn; Schriftführer: Erwin
Zinn; Rechner: Otto Sinner; Hornist: Karl Schnaubelt; Gruppenführer:
Motorspritze: Hugo Koch; Schlauchwagen: Heinrich Eimer;
Angriffswagen: August Lehr; Steiger: Erhard Geyer; Hydranten: Helmut
Böckel; Ordnung: Karl Schmid; Kleine Pumpe: Hermann Preußer;
Zeugwart: Heinrich Hess; Sanitäter: Ernst Pöhlitz und Karl Kröll.
Somit
hatte Düdelsheim wieder eine ständige Feuerwehr mit 64 Mann.
Am
15. März 1953 feierte die
Freiwillige Feuerwehr das Jubiläum ihres 25-jährigen Bestehens,
das gleichzeitig mit einer Dienstbesprechung der Bürgermeister und
Ortsbrandmeister des Kreises Büdingen verbunden war. Am Vorabend
wurde ein großer Fackelzug durch die Straßen des Ortes und am Tag
darauf vormittags eine Brandangriffsübung vor vielen Zuschauern
durchgeführt. In der Feier selbst am Abend in der Turnhalle, hielt
Bürgermeister Koch die Festrede. Zu der Feier war auch
Kreisbrandmeister Klein erschienen. Mitglieder der Freiwilligen
Feuerwehr Düdelsheim, die bereits 1928 tätig waren und heute
wieder aktiv beteiligt sind, wurden geehrt.
In
einer Feuerwehrübung im Juli 1953 erhielten Ortsbrandmeister
Hermann Pinsel und Löschmeister Heinrich Hess von
Kreisbrandinspektor Klein, der gerade zur Inspektion anwesend war,
Diplome.
In
der Generalversammlung 1954 wurde Bürgermeister Koch zum
Ehrenvorsitzenden der Freiwilligen Feuerwehr und die ebenfalls langjährigen
Mitglieder Wilhelm Klink und Johannes Achtzehnter zu Ehrenmitglieder
ernannt.
Gleich
nach der Wiederaufstellung
der Freiwilligen Feuerwehr im Jahre 1948, kaufte die Gemeinde
eine Motorspritze TS 8 und weiteres entsprechendes Schlauchmaterial.
Zudem
verfügten die Kameraden über gute dunkelblaue Uniformen mit roten
Achselstücken, wie sie jetzt für den Einsatzfeuerwehrmann gelten,
Schirmmützen und Helme, Kombianzüge aus braunen Leinen,
Diensthemden, Leibriemen, Steigergurte, Fangleinenbeutel, Rauch- und
Gasmasken, Lampen und Laternen und viele andere Sachen für den
praktischen Dienst und den persönlichen Schutz.
Die
Freiwillige Feuerwehr Düdelsheim hat seit ihrer Gründung nicht nur
in ihrer dienstlich berufenen Weise als Feuerwehrmannschaft, sondern
auch in gesellschaftlicher und kultureller Beziehung mannigfache Tätigkeit
entfaltet.
An
vielen Sonntagen ertönt das Hornsignal an allen Ecken des Dorfes.
„Aha, wieder Feuerwehrübung!“ sagen sich die Bewohner. Und bald
sieht man die Feuerwehrmänner in ihren Uniformen durch die Straßen
eilen, um bei der Gerätehalle anzutreten. Mit diesen ständigen Übungen
ist die Feuerwehr bestrebt, bestmögliche praktische Ausbildung zu
erreichen, womit aber auch bei den Bewohnern das Gefühl der
Sicherheit und Geborgenheit wesentlich gestärkt wird.
Die
regelmäßige Feuerschutzwoche im Herbst wird immer am Sonntagmorgen
mit einem Umzug der Feuerwehr mit allen Löschfahrzeugen und –geräten
durch die Straßen des Ortes eröffnet. Nach einer entsprechenden
Tages- und Nachtübung findet am Samstag der traditionelle
Feuerwehrball statt. Zur Pflege der gesellschaftlichen Verbundenheit
und Unterhaltung werden Kameradschafts- und Familienabende
veranstaltet und manchen Sommer auch ein kooporativer Ausflug mit
interessanten Zielen durchgeführt.
Bis
zum Jahre 1955 hatte die Wehr auch einen guten Spielmannszug, der
wegen Abwanderung Einiger aus dieser Gruppe nicht mehr aufrecht
erhalten werden konnte. Als ebenso wichtig betrachtet die Düdelsheimer
Wehr, mit Abordnungen an Landes- und Kreistagen, sowie an
Ortsfeuerwehrfesten beteiligt zu sein, um neue Anregungen
mitzubringen.
Da
die bisherige Gerätehalle für eine geordnete Unterbringung der Löschgeräte
und Fahrzeuge zu klein war, musste an die Einrichtung einer den
Anforderungen entsprechenden Gerätehalle gedacht werden. Durch eine
Initiative der Gemeindevertretung sowie des Bürgermeisters wurde
eine Planvorgabe vorgenommen. Die Kosten für den Neubau des Gerätehauses
mit Wohnung betrugen 32.000 DM. Die Einweihung
des Gerätehauses, verbunden mit einem Feuerwehrfest, fand vom 2.
bis 4. Juli 1960 statt.
Nachdem
das neue Gerätehaus gebaut und seiner Bestimmung übergeben war,
beschloss der Vorstand am 25.03.1964,
um auch nach außen zu dokumentieren, dass die Feuerwehr wieder fest
im demokratischen Bewusstsein der Bevölkerung verankert ist, die
Anschaffung einer neuen
Fahne. Die Fahnenweihe wurde dann im Rahmen eines Festkommerses
unter Anteilnahme vieler Ehrengäste sowie der Bevölkerung
vorgenommen.
Nachdem
dies alles geschehen war, mussten die Ausrüstung und das Gerät der
Wehr laufend vervollständigt und auf den neusten Stand gebracht
werden. Die folgenden Jahre stellten ständig erhöhte Anforderungen
, hatte sich doch Düdelsheim ab 1960
flächen- und einwohnermäßig stark vergrößert. Allein drei
neue Baugebiete wurden ausgewiesen. Die Bauweise und die Art der
Feuerung hatten sich gewandelt. In Haushalt und Betrieb waren jetzt
leicht brennbare Treibstoffe, Heizöl, Chemikalien und Kunststoffe
zu finden, die eine erhöhte Brandgefahr bedeuteten. Hinzu kam noch,
dass diese Stoffe bei ihrer Entzündung nur unter Beachtung der
hierzu erlassenen Vorschriften und Bestimmungen gelöscht werden
durften.
Jeder
aktive Feuerwehrmann musste nun auch ständig seine Ausbildung auf
den jeweiligen neuesten Sachstand aktualisieren. Durch eine gute
Zusammenarbeit mit Gemeindevertretung und Gemeindevorstand konnte
erreicht werden, dass im Jahre 1966 die Anschaffung eines TSA-Anhängers,
eines Schlauchwagens, einer Wasserpumpe und neuen Schlauchmaterials
erfolgte. Dadurch, dass sich Düdelsheim in der Fläche so stark
ausgedehnt hatte und für die einzelnen Haushalte mehr Wasser benötigt
wurde, war der Wasserdruck bei Übungen nur sehr gering. Das machte
den Verantwortlichen erhebliche Sorgen.
So
kam es, dass man bald von einem motorisierten Löschfahrzeug sprach.
Der Wunsch eines Ankaufes wurde an die Gemeindevertretung
herangetragen. Eine Sammlung innerhalb der Bevölkerung erbrachte für
das Fahrzeug in den Jahren 1968/69 einen Betrag von 4.561 DM. Das
war der Grundstock für die Anschaffung. Am
24.April 1969 konnte dann das Feuerwehrfahrzeug ( LF 8) der
Freiwilligen Feuerwehr offiziell in einem Festakt übergeben werden.
Die Feuerwehrbereitschaft war damit wieder hergestellt. Aber es
dauerte nicht lange, da kam es zu Wasserengpässen, denn das
Wasserreservoir stand nicht zur Verfügung. Deshalb war es wichtig,
dass unsere Gemeinde in den letzten Jahren die dürftige
Wasserversorgung durch Bohrung eines Tiefbrunnens und Errichtung
eines Hochbehälters wesentlich verbesserte. Hierdurch konnten die
Trinkwasserversorgung und die Löschwasserreserve erheblich
gesteigert werden.
Die Entwicklung der
Feuerwehr von 1970 bis heute
Die
Vereinsaktivitäten entwickelten sich in dieser Zeit und es wurden
Familienabende in der Turnhalle, jährliche Vereinsausflüge,
Unterstützung des Kinderfestes seit 1977, Einsammeln der
Weihnachtsbäume und nicht zu vergessen das jährliche
Spritzenhausfest seit 1985 ausgerichtet. Das
50-jährige Bestehen wurde mit einer Festwoche vom 20.
–27.10.1978 mit einem Kommersabend und
einer Tanzveranstaltung in der Phönixhalle, sowie einem Tag
der offenen Tür mit verschiedenen Vorführungen von Löschgerät
auf dem Festplatz begangen.
Auch
die Tätigkeiten der Einsatzabteilung gestalteten sich immer
umfangreicher:
Wasserspiele
am Marktsamstag bis 1973, Übernahme der Brandwache bei örtlichen
Veranstaltungen, Ehrenwache am Volkstrauertag, Teilnahme am Großen
Zapfenstreich bei verschiedenen Veranstaltungen, Absicherung des
Sankt Martin Umzuges, Absperrung beim Wetterauer Läufertag,
vorbeugender Brandschutz mit Aufklärung und Beratung,
Brandschutzerziehung seit 1999.
Besonders
ist die Gründung einer
Jugendfeuerwehr im Jahr
1972 hervorzuheben, denn die Nachwuchsgewinnung ist eine
wichtige Investition für die Zukunft.
Auch
in der Ausbildung und Ausrüstung hat sich in dieser Zeit einiges
getan. Durch die Bildung des
Wetteraukreises 1972 wurden verstärkt Ausbildungslehrgänge auf
Kreisebene angeboten und werden bis heute gerne genutzt. Die weiterführenden
Lehrgänge werden an der Landesfeuerwehrschule in Kassel abgehalten.
Seit
1981 ist unsere Feuerwehr
mit Atemschutzgeräten ausgerüstet und im gleichen Jahr
wurde die Funksteuerung der beiden Sirenen im Ort in Betrieb
genommen. So kann seit dieser Zeit auch durch Anruf bei der
Notrufnummer 112 die Feuerwehr direkt alarmiert werden. Die
Anschaffung eines VW-Bus aus Vereinsmitteln mit Zuschuss der Stadt
als Mannschaftstransportfahrzeug und eines Funkgerätes für das Löschfahrzeug
verbesserten die Ausrüstung 1982.
Den Kauf
von 2 Handfunkgeräten zum Preis von 4.055 DM und die Planung zum
Umbau der Wohnung im 1. Stock des Gerätehauses zu Unterrichtsräumen
beschäftigten uns im Jahr 1984.
Ein
Jahr später konnten die in Eigenhilfe - mit einem Zuschuss von
17.000 DM -umgebauten Räumlichkeiten in Betrieb genommen werden.
Die gesamte Einsatzabteilung erhielt neue
Feuerwehr-Sicherheitsstiefel, die vom Verein bezahlt wurden. Eine
Satzungsänderung machte den Verein „Gemeinnützig“.
Die
11. Stadtmeisterschaften der Jugendfeuerwehren von Büdingen und
Kefenrod mit 3-tägigem Zeltlager sowie dem Stadtfeuerwehrtag mit
Schauübungen sind 1987 als besondere Ereignisse zu nennen. Auch
wurden ab dieser Zeit Gemeinschaftsübungen mit den angrenzenden
Orts-Feuerwehren durchgeführt.
Die
Anschaffung von 17 Funkmeldeempfängern (zur Hälfte aus
Vereinsmitteln) verbesserte die Alarmierung erheblich, da Düdelsheim
weiter wuchs und die Sirenen nicht überall im Ort zu hören waren.
Auch wurden 1993 eine neue Tragkraftspritze TS 8/8 Rosenbauer/Fox
und ein neues Funkgerät für den VW Bus angeschafft.
Der persönliche
Schutz der Atemschutzgeräteträger wurde durch die Indienststellung
der Feuerschutzbekleidung erheblich verbessert. Einen aus
Vereinsmittel finanzierten und in Eigenhilfe umgebauten VW-Bus löste
den „in die Jahre gekommenen“ Vorgänger 1995 ab.
Bereits
1992 dachte man über die Ersatzbeschaffung des Löschfahrzeuges LF
8 nach. Es vergingen aber 5 Jahre bis ein neues Löschfahrzeug LF
8/6 in Dienst gestellt werden konnte. Die Kosten dafür übernahmen
das Land mit 1/3 sowie die Stadt Büdingen mit 2/3. Das alte
Fahrzeug wurde der Feuerwehr Wilmersdorf
(Brandenburg) übergeben. Bedingt durch die Sicherheitsmängel und räumliche
Enge in der Fahrzeughalle, wurde der Neubau eines Umkleideraumes
sowie einer Abstellmöglichkeit für den Tragkraftspritzenanhänger
1998 begonnen. Die Arbeiten wurden in Eigenhilfe von
Vereinsmitgliedern mit Zuschüssen der Stadt Büdingen ausgeführt.
Bei diesen bis 2002
dauernden Umbau- und Sanierungsmaßnahmen wurde unter anderem
der Innen-, Außenputz, Fußboden sowie das Dach erneuert. Eine
moderne Erdgasheizung löste die Ölofenheizung ab.
In
den letzten Jahren bewegte sich die Anzahl der aktiven
Feuerwehrleute in Düdelsheim zwischen 20 und 30 Personen, was für
einen Ort dieser Größe recht wenig ist. Aufgrund ständiger Veränderungen
in der Gesellschaft wird das Interesse an unentgeltlichen bzw.
ehrenamtlichen Tätigkeiten für die Allgemeinheit immer geringer.
Durch die Bildung von Löschbezirken (Düdelsheim, Rohrbach und Büches)
wird versucht, diesen Tendenzen zu begegnen und somit auch tagsüber
immer einsatzbereit zu sein:
Durch
die anforderungsgerechte Ausstattung mit Feuerlöschgeräten, sowie
kontinuierliche Ausbildung der Mannschaft alle 14 Tage, können sich
die Bürger heute wie damals auf ihre Feuerwehr verlassen. Die
freiwillige und unentgeltliche Hilfe bei Notfällen und
Gefahrenabwehr seit 75 Jahren über 3 Generationen kann man gar
nicht genug würdigen. Den damals wie heute gilt:
“
Einer für alle – alle für einen!“ oder „ Retten, Löschen,
Bergen, Schützen“
1998
Besuch bei unserem "alten" LF8 und bei den
Feuerwehrkameraden in Wilmersdorf
Kommandanten,
Ortsbrandmeister und Wehrführer Der Freiwilligen Feuerwehr Düdelsheim
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Friedrich Preußer
2.
1928 - 1945
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Hermann Pinsel
1949 - 1967
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Richard Zinn
1967-1973
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Heinrich Östreich
1973 - 1984
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Jost Matthäus
1984 - 1990
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Uwe Knaf
1990 - 2009
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Jens
Klitsch
2009-Heute |
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